Welche Weine gibt es? – Weiß, Rot, Rosé …

Im Restaurant oder auch bei einem gemütlichen Abendessen ist ein Glas Wein gerne gesehen. Doch nicht jeder ist ein/e Sommelièr/e und oft stellt sich die Frage: Wo sind die Unterschiede bei den Weinen?

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Rotwein

Der klassische Rotwein besitzt eine tiefe Farbe und wird aus blauen Weintrauben gewonnen. Während der Gärvorganges verändert sich die Farbe des Rotweines stark, sowie die verschiedenen Geschmacksnuancen und Gerbstoffe.

Die bekanntesten Rotweinarten sind:

  • Cabernet Sauvignon
  • Pinot Noir
  • Merlot
  • Tempranillo

Besonders Italien und Frankreich sind dabei Spitzenreiter, der besten Weine der Welt. Den klassischen Rotwein gibt es sowohl als trockenen, feinherb oder lieblich.

Rosé

Der Rosé glänzt mit seinem milden, leicht rosa Farbton. Aber Rosé kann auch farbintensiver ausfallen. Anders als beim Rotwein werden beim Rosé frühzeitig die Schalen der Trauben entfernt.

Damit bleibt lediglich ein sanfter Rosé-Ton. Roséweine können zudem als Tafelwein vermarktet werden und muss kein Qualitätswein sein. Rosé wird gerne zum Mixen von Aperitif genutzt und ist in verschiedenen Sorten erhältlich. Bekannte Sorten sind:

  • Ginevra Rosato
  • Pinot Noir Rosé
  • Garnacha Rosé Artazuri

Weißherbst

Diese Weine ähneln dem Rosé, unterliegen aber wichtigen Qualitätsmerkmalen. So darf nur rote Traubensorte verwendet werden und diese Sorte muss zudem auf der Flasche gekennzeichnet sein.

Der Weißherbst wird anschließend wie ein Rosé behandelt: eine frühe Trennung der Schale von der Frucht, damit der Weißherbst seine schimmernde, leichte Farbe erhält. Bekannte Sorten sind:

  • Spätburgunder Weißherbst
  • Chiaretto Garda Classico

Weißwein

Für den Weißwein werden ausschließlich helle Weintrauben genutzt. Die gepressten Beeren werden kurz nach der Ernte bereits verarbeitet und werden zusammen mit Hefen zum Gären angesetzt.

Abhängig vom Zuckergehalt ändert sich auch bei diesem Wein der Geschmack. Weißwein kann sowohl eine hellgelbe, bis hin zur leicht grünlichen Farbe entwickeln. Die bekanntesten Sorten sind:

  • Riesling
  • Kerner
  • Sauvignon Blance

Blanc de Noir

Der Blanc de Noir scheint auf dem ersten Moment ein Rotwein. Doch direkt nach der Lese der roten Weintrauben werden die Schalen der Trauben entfernt und nur der Saft genutzt. Ziel ist es, kaum bis gar keine Farbe in den Wein zu bringen. So werden die Trauben nicht sofort nach der Ernte zerdrückt, um eine klare Linie des Weines zu erhalten.
Der Blanc de Noir hat Ähnlichkeit mit einem Weißwein, besitzt aber weniger Säure und wird als bekömmlicher angenommen. Als bekannte Beispiele sind zu finden:

Schaumwein

Schaumweine besitzen viel Kohlensäure und bilden die Basis von Sekt und Champagner. Der Wein steht durch den hohen Co2-Gehalt unter Druck und muss zudem einen Alkoholwert von mindestens 9,5 Vol.% vorweisen.

Schaumweine unterliegen auch verschiedenen Werten wie mindestens 3 Bar oder einen maximal Schwefeldioxidgehalt von 235 mg/l. Den Namen erhält der Wein durch die Eigenschaft, dass er extrem schäumt, sobald die Flasche geöffnet wird. Bekannte Schaumweine sind:

  • Cava
  • Champagner
  • Sekt
  • Crémant
  • Spumante

Schillerwein

  • „Schillerweine“ dürfen sich nur Weine nennen, die aus der Region Württemberg stammen. Das Weinanbaugebiet beläuft sich von Franken, Neckartal, Heilbronn sowie Stuttgart und Tübingen.
  • Die Schillerweine bestehen nicht aus ausschließlich weißen oder blauen Trauben, sondern können gemischt sein.
  • Die Winzer der Region bringen ihre Trauben zur örtlichen Weinkellerei, wo ein gemeinsames Produkt entsteht. Diese traditionelle Herstellung wird besonders in der Region Breisach genutzt.

Neuer Süßer

Zwischen Sommer und Herbst, wenn im Süden Deutschland die Saison für Zwiebelkuchen beginnt, wird gleichzeitig auch der neue Süße angeboten. Auch wenn diese Weinsorte auch aus Trauben besteht, werden die Trauben allerdings früher geerntet. Gleichzeitig wird die Gärung nach rund 2 bis 3 Tagen gestoppt.

Dieser Wein ist ziemlich süß, besitzt aber auch wenig Alkohol. Anders als die anderen Weine gärt der neue Süße zudem nach: Er wird von Tag zu Tag weniger süß und entwickelt mehr Alkohol. Die Sorten des neuen Süßen werden je nach Farbe definiert. Der Wein, aus hellen Trauben, wird Federweißer genannt. Der Wein aus den blauen Trauben wird als „Federroter“ bezeichnet.

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