Wann werden Weintrauben für Wein geerntet? Weinsorten & Erntetermine nach Kalenderwochen

Die Weinlese ist einer der wichtigsten Prozesse für Weinbauern. Der Erntetag ist in vielen Ländern so wichtig, dass die Produzenten Feste organisieren, um das Ereignis zu feiern.
Die Ernte beginnt normalerweise 30 bis 70 Tage nach dem Fruchtansatz.

Also, wenn die Trauben ihre Farbe von grün nach gelb oder rot-violett ändern. In diesem Stadium nimmt normalerweise der Zuckergehalt der Frucht zu und der Säuregehalt ab. Im Allgemeinen reifen die meisten Sorten zwischen August und November oder auf der anderen Seite der Welt, zwischen März und August.

Zeitpunkt der Lese der Trauben – Weinsorten & Umweltbedingungen beachten

Es ist jedoch nicht einfach, den genauen Zeitpunkt der Lese der Trauben zu bestimmen. Verschiedene Umweltbedingungen, der Bodentyp, die Anbautechnik und der Stammstandort spielen alle eine wichtige Rolle für die Qualität. Züchter ernten verschiedene Samen und Sorten in unterschiedlichen Reifestadien, um die gewünschten Qualitätsmerkmale zu erzielen.

Es müssen bestimmte Merkmale festgelegt werden: Dabei unterscheidet man zwischen den roten und den weißen Trauben- bei den roten gelten folgende Dinge:

  • Zucker-Säure-Verhältnis
  • Gerbstoffe
  • Gehalt an Phenolen
  • Flavone

Bei den weißen Trauben hingegen muss man nachstehende Punkte beachten:

  • Die Aromastoffe
  • Verhältnis von Zucker und Säuren
  • Größe

Handlese

Die meisten Trauben werden von Hand geerntet. Die Handlese erfolgt mit Messern und/oder Scheren, entweder manuell oder elektrisch. Nachdem die ganze Traube geschnitten wurde, werden sie in einen Sammelkorb gelegt und zu einem Weingut (Weinbau) oder einem speziellen Lager (Tafeltrauben) transportiert.

  • Tafeltrauben dürfen nur per Handlese geerntet werden. Es kann nicht maschinell geerntet werden, da es unterwegs zerkleinert wird. Nach der Ernte werden die frischen Trauben gekühlt und zum Verpackungslager transportiert.

Mechanische Ernte

Ausgeklügelte Maschinen schlängeln sich durch die Reihen der Weinberge und rütteln mit Gummibändern und anderen Materialien an den Reben, sodass die Trauben auf ein Förderband fallen. Nach der Ernte werden Fremdstoffe durch eine Reihe von Rosten entfernt und schließlich werden die Trauben in speziellen Lagern gesammelt. Anschließend werden Sie sofort zum Weingut transportiert. Solche Erntemaschinen kosten Hunderttausende von Dollar. Viele Winzer berichten jedoch, dass es sehr schwierig ist, zum genauen Erntezeitpunkt gut ausgebildete Arbeitskräfte zu finden. Daher möchten sie auf die maschinelle Ernte umsteigen, um die Früchte großer Weinberge an einem einzigen Tag zu ernten, ohne sich Gedanken über die Suche und Einstellung qualifizierter Arbeitskräfte machen zu müssen.

Zeitpunkt der Weinauslese

Die Frucht wird einer sogenannten „Reifeprüfung“ oder „Reifemessung“ unterzogen, bei der Zucker und Säure bestimmt werden. Erfahrene Winzer essen entweder die Frucht oder verwenden ein „Refraktometer“ (mithilfe der Lichtbrechung im Traubensaft zur Bestimmung des Reifegrades der Trauben, das „Oechsle“ (genannt Oechsle), benannt nach seinem Erfinder Ferdinand Oechsle). . Je länger die Trauben bei sonnig-warmem Herbstwetter am Rebstock hängen, desto mehr Zucker und Extrakte bilden sich in den Beeren.

Winzer beurteilen die physiologische Reife der Trauben wie folgt:

  • Sichtkontrolle: Die Verfärbung der Trauben ist ein Zeichen der Reife. Grüne Früchte weisen auf Unreife hin.
  • Fruchtzerkleinerung: Bei unreifen Trauben bleiben die Kerne am Fruchtfleisch haften. In reifen Trauben sind die Samen braun, holzig und lassen sich leicht vom Fruchtfleisch trennen.
  • Verkostungstests: Das Riechen und Kauen von Trauben kann Winzern wichtige Hinweise auf eine optimale physiologische Reife geben.
  • Stängelstruktur: Die braune, holzige Stängelstruktur weist auf die hohe Reife der Rotweinsorte hin.

Erntezeit

Je nach Sorte sollten die Weintrauben zu verschiedenen Jahresmonaten geerntet werden. Manche Sorten sind früher reif, andere brauchen länger, um den Geschmack entfalten zu können.
Frühreife Sorten wie „Elegant sverhranny“ können schon ab Mitte August geerntet werden. „Calastra„, „Phönix“ und „Birstaler Muskat„, welche zu den weißen Trauben gehören, können schon zwei Wochen später eingesammelt werden- ungefähr ab Anfang September.

Im selben Monat können auch schon Trauben der Sorte „Solotoi Don„, „Ross“ und „Muscat bleu“, welche blaue Weintraubensorten sind, zur Weiterverarbeitung geerntet werden. Sorten wie „Original“ und „Moldowa“ sind spätreife Sorten und werden meist erst ab Anfang bzw. Mitte Oktober geerntet.

Zeitpunkt der Verwendung

  • Der genaue Lesezeitpunkt der Trauben hängt auch davon ab, wann sie verwendet werden. Sie sind nach der Ernte nicht lange haltbar und bilden schnell eine matschige Konsistenz. Dann besteht Schimmelgefahr. Aus diesen Gründen sollte es nur für den direkten Verzehr oder die Verarbeitung geerntet werden.
  • Die „Verlängerung“ der Erntezeit ist vor allem bei überschaubaren Verbrauchsanforderungen sinnvoll. Dadurch können Sie kleinere Mengen über einen längeren Zeitraum ernten. Dies ist möglich, wenn frühe, mittlere und späte Sorten angebaut werden. Dadurch ändert sich automatisch die Erntezeit.

Fazit: Der genaue Lesezeitpunkt der Trauben hängt auch davon ab, wann sie verwendet werden. Sie sind nach der Ernte nicht lange haltbar und bilden schnell eine matschige Konsistenz. Dann besteht Schimmelgefahr. Aus diesen Gründen sollte es nur für den direkten Verzehr oder die Verarbeitung geerntet werden. Die „Verlängerung“ der Erntezeit ist vor allem bei überschaubaren Verbrauchsanforderungen sinnvoll. Dadurch können Sie kleinere Mengen über einen längeren Zeitraum ernten. Dies ist möglich, wenn frühe, mittlere und späte Sorten angebaut werden. Dadurch ändert sich automatisch die Erntezeit.

Quellen & Tipps:

whiskymuseum.at
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