Torf

Torf kann von Hand als auch maschinell gestochen wer­den, wobei er dann zu dicht und trocken wird. Drei Leute stechen normalerweise Torf. Mit dem schmalen Spaten mit scharfem Blatt schneidet man den Torf, mit dem breiten Spaten oder einer Gabel hebt man ihn her­aus und dann wird er aufgestapelt um etwa ein Jahr lang zu trocknen. Zwischen Mai und Juni wird der gesamte Jahresbedarf gestochen. Der extreme Torfgeschmack ei­nes Whisky wird durch Phenol verursacht. Die Torf­moore sind bis zu 10.000 Jahre als und bis zu 9 Meter dick. Torf besteht aus verrotteten Moorpflanzen, Moo­sen, Heidekraut und Riedgräsern und ist von säuerlicher Konsistenz. In den 1930ern kauften viele Speyside Bren­nereien den Torf aus Pitsligo in Aberdeenshire weil er hart wie Kohle mit einem penetranten Geruch war. Torf aus den Lowlands ist locker und weich, verbrennt schnell und raucht sehr stark. Jener vom Meer wird von der Gischt besprüht und kann Seetang und Algen enthalten. Es gibt drei Kategorien des Phenolgehaltes beim Darren: 1-5 ppm Phenol ist leicht getorft, 10-20ppm ist mittel­stark getorft und 30-50ppm ist stark getorft. Die Insel Islay besteht zu zwei Drittel aus Torfmooren.

 
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